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Doppik / Neues kommunales Finanzmanagement (NKF)


Verschiedene Begriffe wie Neues kommunales Finanzmanagement (NKF) oder Neues Kommunales Rechnungs- und Steuerungssystem (NKRS) oder auch einfach Kommunale Doppik fassen alle Bestrebungen zusammen, die bisher nach dem Prinzip der Kameralistik geführten Finanzhaushalte von Kommunen (Städten und Gemeinden) auf das Prinzip der Doppik umzustellen. Die Doppik, oder das Neue kommunale Finanzmanagement stellt den finanzwirtschaftlichen Teil des neuen Steuerungsmodells dar, das eine umfassende Reform des Managements von öffentlichen Institutionen anstrebt.

Im Gegensatz zur Kameralistik findet bei der Kommunalen Doppik eine Abbildung von Ressourcenverbräuchen und -aufkommen statt. Der kommunale Vermögensbestand wird nachgewiesen. Ziel der Reform ist es, die Steuerung der Kommunen von der so genannten Input- (Orientierung der Steuerung am Ressourceneinsatz) auf die Outputorientierung (Orientierung der Verwaltungssteuerung am Ergebnis der Verwaltungstätigkeit) umzustellen. Dabei kommen betriebswirtschaftliche Elemente wie Kontraktmanagement, Budgetierung, Kosten- und Leistungsmanagement oder Controlling zum Einsatz.


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